Erfahrungslernen und Handlungsorientierung statt politscher Sprachspiele: Wer etwas bewegen, be-WIRKEN oder verändern möchte, schafft Erfahrungsräume, in denen sich emotionale und kognitive Teile zeigen. Der Kontext wird dabei oft verfremdet, ansonsten wird das Vorhandene bestätigt. Entwicklung benötigt Experimentiermöglichkeiten.

Führungskräfteentwicklung
Führungskräfteentwicklung ist ein längerfristiger Lernprozess. Dieser Prozess läuft über einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren und besteht aus vier bis sieben Modulen (á zwei bis vier Tage). Ein Schwerpunkt dabei ist die Arbeit an der Persönlichkeit der TeilnehmerInnen. Die anderen Schwerpunkte sind immer nah an der Vision des Unternehmens, den Zielen und der Unternehmensstrategie angesiedelt (Strategieumsetzendes Lernen). Die Module werden dabei maßgeschneidert.  

Leadership-Entwicklung
Leadership ist kein anderes Wort für Management und/oder Führung, sondern ein erweitertes Denk- und Handlungsmodell für Top-Führungskräfte. Kulturfragen spielen dabei eine wichtige Rolle, denn daraus folgen relevante Themen für die Leadership-Persönlichkeit. Charakter, Körper, Geist, Werte und zeitlose Weisheiten, verbunden mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus unterschiedlichen Schulen sind dabei dann zentrale Arbeitsfelder. Ein Leader der Zukunft muss 12 Rollen spielen können um zu wirken. An diesen Rollen arbeiten wir hart und intensiv.

Strategie
Die Strategiearbeit als Königsdisziplin unternehmerischer Arbeit versetzt das Unternehmen in die Lage, Ergebnisse in einer nicht vorherbestimmbaren Umwelt zu erzielen. Diesen Prozess begleiten wir mit fundierten und innovativen Impulsen und Werkzeugen.

Nachfolge in Familienunternehmen
„Ich mach’s wie Du … auf meine Art“ ist die entscheidende Haltung bei der Nachfolge in Familienunternehmen. Das ist ein äußerst komplexer Prozess zwischen drei miteinander verwobenen Systemen: 1. Familiensystem, 2. Eigentümersystem, 3. Managementsystem. Dabei geht es immer um Liebe, Macht und Geld, das „Bermuda-Dreieck“ in einem Familien-unternehmen.

Innovation und Field-Scouting
Um Trends frühestmöglich zu erkennen, Innovationen zu spüren und Kundenverhalten zu studieren ist es am besten, an den Ort des Geschehens, sozusagen „ins Feld“ zu gehen (Länder, Städte, Unternehmen) und dort zu scouten. Mit dem Field-Scouting gelingt es, eine Vielzahl von praxistauglichen Ideen aufzuspüren und umzusetzen.

Ensembleentwicklung statt Teamentwicklung
Unter Teamentwicklung verstehen wir einerseits einen „quasi automatisch“ verlaufenden Prozess (forming, storming, norming, performing, adjourning), den Gruppen im Verlauf ihres Bestehens phasenweise durchlaufen. Ein Ensemble ist mehr als ein Team. Jedes Mitglied in einem Ensemble muss mehrere Rollen in unterschiedlichen Kontexten können. Zudem erfolgt ein ständiger und agiler Wechsel zwischen großen und kleinen Rollen. Alle Rollen sind aber entscheidend für den Erfolg. 

Entwicklung einer SinnVision
In jedem Menschen und in jedem Unternehmen gibt es die Sehnsucht nach einer konstruktiven Zukunft. Diese Sehnsucht existiert bewusst oder unbewusst in Form von Bildern in den Köpfen und Herzen der Menschen. Die SinnVision gibt dem Glauben an die Zukunft, Ideen und Träumen eine Gestalt (Bild, Form, Text, Worte usw.). Ohne SinnVision hat ein Unternehmen keine Zukunft. 

Großgruppenevents
Großgruppenarbeit ist eine Methode, um Gruppen von 50 bis 2.200 Teilnehmern in einem „Raum“ so zu begeistern und zu steuern, dass sie in relativ kurzer Zeit (eineinhalb bis drei Tage) zu wirkungsvollen und umsetzbaren Ergebnissen kommen. Ziele können sein: großflächiger Wandel, schnelle Ergebnisse, kontinuierliche Verbesserung, Visionen umsetzen, Strategien und Ziele umsetzen, Kultur gestalten, Ideen sammeln usw. Kernelemente sind: Energien von vielen mobilisieren, Fähigkeiten und Fertigkeiten nutzbringend vernetzen, Selbststeuerung und Lernautonomie, Selbstverantwortung. Neben den klassischen Formen (Zukunftskonferenz, RTSC-Konferenz, Open Space und World Café) haben wir eine Vielzahl neuer und sehr agiler Formen entwickelt. 

Coaching
Coaching ist die individuelle Beratung („Unter vier Augen“) von einzelnen Personen mit auf die Arbeitswelt bezogenen, fachlich-sachlichen und/oder psychologisch-soziodynamischen Fragen bzw. Problemstellungen. Coaching zielt auf folgende acht Elemente ab, die Professionalität von Führung und Management bestimmen: 1. Verantwortung, 2. Grundsätze und Werte, 3. Aufgaben, 4. Werkzeuge, 5. Steuerung (BusinessVision, Strategie, Struktur, Kultur), 6. Medien (Kommunikation und Information), 7. Umfeld, 8. Persönlichkeit. Dabei findet Coaching im Spannungsfeld zwischen beruflicher und privater Funktion und Rolle statt. Wir verstehen uns dabei als ein neutraler Gesprächs-, Interaktions- und Sparringpartner, der den Prozess der individuellen (Weiter-) Entwicklung eröffnet, erleichtert und ihn dabei begleitet. 

Kaizen
Alle Aktivitäten eines Unternehmens orientieren sich am Kundennutzen. Was der Kunde als wertschaffend erlebt, ist das, was der Kunde als Nutzen wahrnimmt und – salopp gesagt, das, wofür er zu zahlen bereit ist. Umgekehrt ist alles, was vom Kunden nicht als Nutzen wahrgenommen wird, Verschwendung. Daher zielt die ständige Prozessverbesserung darauf ab, Kern-, Service- und Steuerungsprozesse – im Idealfall vollständig – von Verschwendung zu befreien, was nach dem Kaizen-Prinzip durch ständige Verbesserung erreicht werden kann.   

Systemdiagnosen
Jedes Unternehmen ist einzigartig und hat dementsprechend eine unverkennbare DNA. Die Systemdiagnose, die auf Basis qualitativer Interviews, Gespräche und Diskussionen durchgeführt und ausgewertet wird, beschreibt die Logik, nach welcher das Unternehmen funktioniert, lernt und tickt. 

Konfliktlösung
Bei der Zusammenarbeit zwischen Menschen, Teams oder Organisationseinheiten ist ein ständiges Konfliktpotenzial vorhanden. Bei einem Konflikt ist genau hinzusehen und zu diagnostizieren, um was es wirklich geht. Anschließend gilt es, mit passenden und hilfreichen Interventionen den Konflikt zu bearbeiten und – wenn möglich – zu lösen. Letztlich entscheiden Verhalten, Werte, Glaubenssätze, Charakter und ob eine konstruktive Fortsetzung des Kontakts mit dem Anderen erwünscht ist, ob der Konflikt gelöst werden kann. 

Supervision
Supervision ist eine bewusste Interaktion zwischen den Beteiligten „Supervisor“, „Supervisand“ und „Auftraggeber“. Die Praxis umfasst problematische Szenen, die der Supervisand im beruflichen Kontext erlebt bzw. erlebt hat oder auf die er sich vorbereiten will. In der Reflexion konzentriert man sich auf das Verhalten und Innenleben der Beteiligten und Betroffenen, auf ihr Miteinander, ihre Aufgaben und Vorhaben und/oder auf das Verhältnis des supervidierten Systems zu über-, neben- oder untergeordneten Systemen. Auf der Basis der Reflexion formuliert der Supervisand Lernziele, an denen inner- und außerhalb der Supervision gearbeitet wird.

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